
| 1994 | |
| Alles begann 1994. Ein paar Kidpunx wollten aus ihrer Konsumentenrolle ausbrechen und ein Fanzine zu machen. Im Spätsommer 94 war es dann so weit, die erste Ausgabe des No Future Fanzines erschien. | |
| 1995/96 | |
| 1997 | |
| Im Laufe der Jahre hatte sich vieles inhaltlich weiterentwickelt. War das Ganze anfangs ein Projekt, welches einer politischen Subkultur entsprang, so gerieten die politischen Ansätze immer mehr in den Vordergrund. 1997/98 wurde, um einen Neuanfang zu starten, No Future eingestampft. Es entstand der armed response Mailorder sowie etwas später das Wurzel sagt… Fanzine. | |
| 1998 | |
| Die ersten Versuche im Internet wurden gestartet. Die erste armed response Homepage ging online, zu einer Zeit als das Internet fast noch bedeutungslos war. Mit viel Aufwand wurde ein erster Onlineshop umgesetzt – Bestellungen hier rüber waren aber nur eine absolute Seltenheit. | |
| 1999-2004 | |
1999 wurde dann mit ersten Siebdruckversuchen begonnen, und die erste Aufnäherkollektion entstand. Weiter Tapes, CD’s und auch das erste Vinyl kamen raus.2001 entstand syntax666. Teilweise noch ohne Plan wohin da führen soll. Langsam nahm das Ganze eine Dimension an, welche auf non-profit Basis nicht mehr funktionierte. Ohne Lohnarbeit ließ sich das schon längst nicht mehr finanzieren. Aber durch die Lohnarbeit fehlte die Zeit alles umzusetzen. Es stellte sich die Frage, ob das alles so noch Sinn machte. War Selbstausbeutung etwa als revolutionärer Akt zu werten? Auch verlagerte sich alles immer mehr ins Internet. Somit erschien 2004 die letzte Papierliste inkl. CD von armed response. | |
| 2005/06 | |
| 2012 | |
| Der Onlineshop kam in die Jahre, es fehlte die Zeit für die Weiterentwicklung und eigentlich war das Ganze sowieso immer nur als Übergangslösung gedacht. Ein neues CMS- und Shopsystem für armed-response und syntax666 ging nach 2 Jahren Arbeit endlich online. | |
| 2019 | |
| Die Illusion, ein solidarisches Projekt zu sein und gleichzeitig davon leben zu können, ist gescheitert. 60-Stunden-Wochen und Einkommen deutlich unterhalb der Grundsicherung funktionieren nicht. Der Schritt zurück in die Lohnarbeit ist unausweichlich. Alle Projekte werden zunächst auf Eis gelegt. Im Hintergrund wird weiter produziert, um zumindest befreundete Projekte weiterhin beliefern zu können. Ein Großteil der Räume muss aufgegeben werden, da sie sich nicht mehr tragen. Auch das Warenlager lässt sich nicht halten und wird nach und nach vollständig abverkauft. | |
| 2024 | |
| Die Räume der Siebdruckwerkstatt wurden durch den Vermieter gekündigt. Die Werkstatt zieht daraufhin beim JWP MittenDrin in Neuruppin ein. Und hier ist schweren Herzens erstmal Schluss mit Siebdruck. | |
| 2025 | |
| Eine neue, kleine 6 m² Werkstatt wird eingerichtet. Die Produktion wird teilweise wieder aufgenommen und langsam ausgebaut. | |
| 2026 | |
| Der neue Shop geht online. In den kommenden Monaten folgt ein nächster Umzug in neue Räume – kein riesengroßer Gewinn aber immerhin mit 12 m² doppelt soviel Platz. |

1999 wurde dann mit ersten Siebdruckversuchen begonnen, und die erste Aufnäherkollektion entstand. Weiter Tapes, CD’s und auch das erste Vinyl kamen raus.